Richtig saunieren!
Saunabaden zur Gesundheitsfürsorge
Das Saunabaden ist über Jahrhunderte bekannt, seit Jahrzehnten etabliert und wird von breiten Bevölkerungsschichten regelmäßig genutzt. Saunagänger schätzen die belebende und erholsame Wirkung des Saunabadens, die bei regelmäßiger Anwendung mit einer Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte verbunden ist. Das ist eine Folge der allgemeinen Anregung des Stoffwechsels.
Medizinische Untersuchungen bestätigen, dass Saunagänge nachhaltig positiv auf den Stoffwechsel wirken und zu messbaren physiologischen Veränderungen führen.
Die Wirkmechanismen, die das Wohlbefinden herbeiführen, sind komplex: Durch den massiven Wärmereiz wird vor allem die Durchblutung der peripheren Körperregionen angeregt. Durch das Schwitzen werden Stoffwechselprodukte ausgeschieden.
Durch die höhere Stoffwechselaktivität entsteht in der Sauna allerdings auch ein erhöhter Sauerstoff-Bedarf. Diesem Bedarf steht meist jedoch nur ein begrenztes, ja sogar ein vermindertes Sauerstoffangebot in der Saunakabine gegenüber. Denn die heiße Atmosphäre in der Sauna hat eine im Vergleich zur normal temperierten Luft bis zu 15 % geringere Dichte. Entsprechend kleiner ist die dem Körper mit jedem Atemzug angebotene Sauerstoffmenge.
Sauna mit Softbad
Das Softbad ist eine Alternative zum klassischen Saunabaden, bei einer Temperatur von ca. 50 – 60° C und einer Luftfeuchte bis ca. 65% ist eine reizarme und schonende Erholung möglich.
Als unterstützende Maßnahme zu empfehlen bei:
- Hautunreinheiten und zur Hautpflege, reinigt und strafft die Haut
- Adaptionsschwäche bei schnellem Temperaturwechsel
- Schwäche der peripheren Gefäßmuskulatur
- Schlafstörung (insbesondere aufgrund von Übererregbarkeit)
- Einschränkungen der Gelenkbeweglichkeit
- Niedergeschlagenheit und leichte Depressionen
- Katarrhen der oberen Atemwege und chronischer Entzündung der Nasenneben-, Kiefer- und Stirnhöhlen durch den Zusatz ätherischer Öle
- Ermüdung und Muskelverspannung nach sportlicher oder körperlicher Belastung
Aufgrund der niedrigen Temperatur kann man das Softbad länger genießen, hier wird einfach relaxed. Eukalytus und Fichtennadeln sind wohltuend für die Atemwege, Zitrusdüfte hellen die Stimmung auf, Rosmarin belebt, Melisse entspannt und Kamille tut der Haut gut.
Und so wird’s richtig gemacht!
Achten Sie auf Ihr eigenes Körperempfinden und passen Sie den Saunagang Ihrem eigenen Wohlbefinden an. Versuchen Sie Ihren eigenen Rhythmus zwischen Hitze und Kälte, Bewegung und Entspannung zu finden.
Sauna-Tipps
Der perfekte Sauna-Genuss
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1) Vorbereiten
Gönnen Sie sich ausreichend Zeit. Ein komplettes Saunabad dauert mindestens zwei Stunden. Vollkommen genießen können Sie die entspannende Wirkung des Saunierens nur dann, wenn Sie nicht unter Zeitdruck stehen.
2) Saunieren
Machen Sie es sich richtig bequem und legen Sie Ihr Liegetuch unter den ganzen Körper. Sie schwitzen am besten liegend auf der mittleren oder oberen Bank. Verlassen Sie sich bei der Verweildauer vor allem auf Ihr Körpergefühl. Normalerweise liegt diese zwischen 10 und 15 Minuten. Wenn Sie sich die letzten zwei Minuten aufsetzen dann gewöhnt sich Ihr Kreislauf wieder an die aufrechte Haltung.
3) Ruhen
Richtiges Saunabaden ist für den Körper nicht anstrengend. Allerdings ist eine kleine Ruhepause zwischendurch sehr entspannend und angenehm. Folgen Sie auch hier einfach ihrem Körpergefühl. Achten Sie darauf, dass Ihre Füße nicht kalt werden.