Zurück zur Natur
Die Sauna ist in den letzten Jahrzehnten ein unersetzliches Allgemeingut geworden. Für Menschen, denen Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit ein zentrales Anliegen ist, ist die Sauna nicht wegzudenken. Auch in der Therapie vieler Krankheiten und Rehabilitationen hat die Sauna einen festen Platz gefunden. Sauna ist jedoch nicht gleich Sauna – das Angebot ist vielfältig. Nicht alles was, sich heute Sauna nennt hat mit der klassischen Sauna etwas zu tun (nur aus Massivholz).
Es sind viele Dinge dabei zu beachten:Der richtige Aufstellort, die optimale Größe, die Anordnung der Liegen, die Be- und Entlüftung und die Leistung des Ofens. Der wichtigste Aspekt ist jedoch die Wand- und Deckenkonstruktion und die dabei verwendeten Materialien.
Die zur Verwendung kommenden Materialien haben den größten Einfluss auf das Saunaklima. Aus diesem Grund muss dieses Material so natürlich und atmungsaktiv wie möglich sein. Deshalb ist es wichtig, dass keinerlei Isolier- oder Absperrschichten in die Wand oder Decke eingearbeitet sind.
Da nur naturgewachsenes – unbehandeltes Holz diese Voraussetzungen erfüllt, die nordischen Länder wussten dies bereits schon vor 2000 Jahren, steht das Prinzip "Zurück zur Natur" – bei unseren Saunaanlagen an erster Stelle.
Auf dem Markt werden zwei unterschiedliche Sauna-Bauweisen angeboten: Man unterscheidet hier zwischen der Elementbauweise (Sandwich) und der Massivholz-Bauweise (unbehandeltes, naturgewachsenes Vollholz). Wie bei den alltäglichen Einrichtungsgegenständen, zum Beispiel Einbauküchen und Einbauschränken, die es als Massiv-Holz oder aus Holzwerkstoffen (beschichtete Spanplatten) zu kaufen gibt, liegt der Unterschied bei der Sauna in der Konstruktion und dem Aufbau der Wand und Deckenelementen.
Bei einer Sauna in Elementbauweise bestehen die Decken- und Wandteile meistens aus einer Rahmenkonstruktion mit einer 50 mm starken Isoliermatte (Stein-Mineralwolle). Zur Innenseite wird dieses Element mit einer Alu-Folie als Dampfsperre und mit 12 – 16 mm starken Profilbrettern verkleidet. Als Außenverkleidung werden überwiegend Profilbretter, aus gestalterischen Gründen aber auch andere Materialien wie z.B. Kunststoffdekorplatten oder Spanplatten mit Raufaser oder sogar Putz verwendet. Bei der Element-Sauna liegt die Klimabeeinflussung im Bereich der 12 – 16 mm Profilbrettern für die das Holz wesentlich verantwortlich ist. Die Wärme wird nur in dem dünnen Brett gespeichert, wodurch sich die Oberfläche sehr stark erhitzt. Durch die fehlende Holzmasse erfolgt eine sehr schnelle Abstrahlung der Hitze. Dies ist der Ursprung des klassischen Saunabadens (siehe „Die Sauna aus Massivholz“).